auf auf und davon, zum Salon

Ich hab euch zum Abschied nochmal ne Frau gemalt.
Leider aber darf ichs nicht zeigen, weil auch noch ein Mann im Bild ist und der irgendwas mit seinem Pimmelmann macht.
Doof ne.

Ich bin dann nämlich mal in Erlangen. Zwar nicht ab sofort sondern erst ab morgen, aber bevor die Reise angetreten wird muss noch einiges erledigt werden.
Es ist mein erster Salon seit 2002 glaube ich. Ich freu mich drauf, auch wenn die Comic-Album Pläne – die ich in Erlangen Verlagen antragen wollte – mit Dirk ja den Bach runter gegangen sind (Curse you, Dirk! Curse you! ;) )
Montag werde ich mich wieder zurückmelden, mit Bericht und Fotos. Bis dahin…
Schöne Woche mit der Jugendfreien Version meines Bildes:

Atelier Dachwerk – Umzug

Heute ists passiert. Ich hab Umme Ecke verlassen und bin ins Dachwerk gezogen. Umme Ecke war ein toller Start für mich, ich hoff hier beim Dachwerk gehts genau so weiter. Und ich hoff auch, dass Du Till, bald zu den Neunern stoßen kannst!

Und ein Danke nochmal an Tobias ohne den ich den Schreibtisch nicht rübergetragen bekommen hätte!

Und irgendwie ist mir gerade mal wiederdanach. Hach Nostalgie!

Und nein, ich sitze nicht mit dem Fenster im Rücken. Das Cintiq steht (auf dem Foto unsichtbar) zur Wand. Man sieht den Zweitmonitor von hinten. Nicht den Arbeitsmonitor.

7Up-Cherry

Ich weiß, keine Bilder ohne Geschichte und so. Aber im moment habe ich zuviel Sachen im Kopf, als dass ich mich darauf konzentrieren könnte. Tatsächlich habe ich seit letzter Woche nichts mehr gezeichnet gehabt, sondern mich nur mit Zahlen, Texten und mehr Zahlen beschäftigt. Was zwar interessant, dringend nötig und wenig “Mut machend” war (Ich rate dringend davon ab, Illustrator zu werden!), aber es hielt und hält mich weitestgehend davon ab bildhaft und kreativ tätig zu werden.

Für heute hatte ich mir aber vorgenommen, auf jeden Fall irgendwas zu malen. Und herausgekommen ist der folgende Versuch in Richtung Fotorealismus. Was wirklich anstrengend/zeitintensiv war, da meine Entwicklung tendentiell in die andere Richtung geht. Aber trotzdem wars ne schöne Übung um zu sehen, ob/was ich kann.


100%

Der eigene Preis

Den folgenden Text habe ich mit Hilfe von Jens R. Nielsen, der mit mir einige Stilunschönheiten und Formulierungen überarbeitete, für die Illustratoren Organisation verfasst. Dieser Text wird in Kürze in Form eines Flyers das Informationsangebot der IO erweitern.
Der Text entspricht nicht exakt der im kommenden Flyer zu findenden Fassung. Hier und im Flyer habe ich unterschiedliche Ergänzungen vorgenommen.

Der eigene Preis
Nicht unter 60€ pro Stunde!
Das ist kein Scherz, keine Utopie und kein Irrsinn. Das ist die Vergütung, die Sie als erfahrener selbstständiger Kreativer für Ihre Arbeit verlangen müssen, um wirtschaftlich zu arbeiten – und auch selbstverständlich vor sich selbst und anderen vertreten können sollten.
Die nachfolgende Argumentation wird aufzeigen, wieso diese Vergütungsforderung gerechtfertigt ist.

Die eigene Leistung (ein)schätzen
In zweiwöchiger Einarbeitungszeit ist aus Kreativität noch kein geregelter Geschäftsalltag zu machen. Kreativität ist eine Eigenschaft, die nicht mal eben in einer dreijährigen Lehre erworben wird. Die Fähigkeit »Kreativität«, sei es durch Talent oder Sitzfleisch, in produktive Bahnen zu leiten, ist Ihre »einzigartige« Fertigkeit.
Als Selbstständiger wird aber noch mehr von Ihnen verlangt als Talent und Sitzfleisch. Und auch mehr als von einem abhängig Beschäftigten, der für »genau eine bestimmte Tätigkeit« angestellt wurde. Sie müssen ein guter Geschäfts­mann sein, Sie müssen in der Lage sein, Kontakte zu knüpfen und zu halten. Sie müssen Bedarf erkennen und erfüllen können. Sie müssen sich selbst immer wieder aufs Neue und ohne Druck durch einen Vorgesetzten motivieren. Sie müssen Ihre Zahlen im Auge behalten, Verträge aushandeln und auch abschließen.
Als Selbstständiger müssen Sie Wissen aus vielen Berufs­zweigen erlernen und in einer Person vereinigen.

Wenn Ihr Können derart vielfältig ist, macht Sie das – zumindest ein wenig – zu etwas Besonderem.

Der Vergleichswert
Im Jahr 2008 betrug im bundesdeutschen Durchschnitt der Verdienst eines im pro­duzierenden Gewerbe oder Dienst­leistungs­​­­bereich tätigen Angestellten 3.744€ brutto. Diese Information findet sich in der öffentlichen Verdienst­statistik des Statistischen Bundesamtes Deutschlands.
Der Angestellte erhält davon allerdings nur ­­2.066,54€ netto. Denn vom Bruttoverdienst werden sowohl Steuern (Lohn- und Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag) als auch Sozial­versicherungs­beiträge (Rentenversicherung, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung) abgezogen. Schlägt man diese 2.066,54€ auf eine 38h-Arbeitswoche beziehungsweise den Monatsdurchschnitt von 160h um, so ergibt sich für den Angestellten ein Stundenlohn von 12,92€.
Davon ausgehend, erscheint die Verdienstforderung von 60€/h aberwitzig. So einfach jedoch kann man den Stundenlohn eines Angestellten nicht mit dem eines Selbstständigen gleichsetzen.

Sie sind kein Angestellter
Der Arbeitgeber zahlt für jeden seiner Angestellten Arbeit­geberanteile von 20,775% des Bruttoeinkommens (in unserem Fall 9.333,79€) zur Sozialversicherung. Für Sie zahlt diese niemand, Sie als Selbstständiger müssen diese Beiträge zusätzlich selbst aufbringen.
Um auf das gleiche Niveau eines Angestellten zu kommen, müssen Sie also ein Jahreseinkommen von 54.261,79€ erzielen.

  • 12 × 3.744€ = 44.928€
  • 44.928€ + 9.333,79€ = 54.261,79€

Als Selbstständiger erhält man zudem keine Fahrtkosten­zuschüsse, keine Verpflegungspauschale, keine Rabatte für die Belegschaft, keine kleinen Geschenke, keine bezahlten Fortbildungen und schon gar kein günstiges Darlehen durch eine dem Arbeitgeber nahestehende Bank. Auch, und das ist besonders wichtig, werden Ihre Krankentage nicht durch einen Arbeitgeber gedeckt. Und auch jeder Urlaubstag muss von Ihnen selbst finanziert werden. Es kommen also noch einige selbst auf­zubringende Kosten hinzu.
Ausgehend von 365 Kalendertagen, von denen 104 Wochenend­tage, 8 Feiertage (Mittel) sowie 30 tarifrechtlich vereinbarte Urlaubstage (Mittel) abgezogen werden, ergeben sich bei 223 verbleibenden, produktiven Arbeitstagen zu erzielende Tageseinnahmen von 243,33€. Oder, umgerechnet auf einen achtstündigen Arbeitstag, bereits ein Stundenlohn von 30,41€.

  • 54.261,79€ ÷ 223 = 243,33€ (Tageseinnahmen)
  • 243,33€ ÷ 8 = 30,41€

An einem durchschnittlichen achtstündigen Arbeitstag werden Sie leider nicht in allen acht Stunden effektiv Geld verdienen. Sie pflegen Kundenkontakte und Ihr Portfolio, Sie sortieren Belege, schreiben Angebote und Rechnungen. Sie fahren zu Präsentationen und Weiterbildungen. Und ist ein Job beendet, wartet nicht immer bereits der nächste Auftrag auf Sie. Leerlaufzeiten, die es zu puffern gilt, sind keine Seltenheit. Rechnen Sie mit optimistisch gesehenen 60% Auslastung, also mit fünf geldeinbringenden, produktiven Stunden pro Tag. Umgerechnet auf das Jahr, ergeben sich 139 Arbeitstage, an denen Sie Ihren Verdienst erwirtschaften müssen. Daraus folgt ein Stundenlohn von 48,80€.

  • 54.261,79€ ÷ 139 = 390,37€ (Tageseinnahmen)
  • 390,37€ ÷ 8 = 48,80€

Auch Selbstständige sind genau wie Angestellte im Jahres­durchschnitt acht Arbeitstage krank und nicht erwerbsfähig, wodurch sich die Anzahl der Arbeitstage pro Jahr erneut verringert und der zu erzielende Stundenlohn entsprechend erhöht.

  • 54261,79€ ÷ 131 = 414,21€ (Tageseinnahmen)
  • 414,21€ ÷ 8 = 51,78€

Sie müssen zudem selbst für Ihren Arbeitsplatz und Ihre Arbeitsgeräte sorgen und aufkommen. Ihr Atelierplatz ver­ursacht Kosten. Computer, Software und Fachbücher müssen angeschafft, betriebliche Versicherungen ab­geschlossen werden. Sie benötigen Rücklagen für Porto, Reisekosten, Fortbildungen und Fremdleistungen (z. B. die Program­mierung einer Internetseite, die Buchführung, die Einrichtung der Telefonanlage).
Die Höhe dieser Kosten ist abhängig von den Bedürfnissen jedes Einzelnen und lässt sich deswegen nur bedingt konkret beziffern. 20% Ihrer Einnahmen sollten Sie auf das Jahr gesehen dafür jedoch zur Seite gelegt haben. Womit bereits ein Stundenlohn von 62,13€ erreicht ist.

  • 54.261,79€ + 10.852,36€ = 65.114,15€
  • 65.114,79€ ÷ 131 = 497,05€ (Tageseinnahmen)
  • 497,05€ ÷ 8 = 62,13€

Relativitätstheorie
Die Künstlersozialkasse ist eine Institution die für ihre Mitglieder von den Verwertern (Verlage, Werbeagenturen, …) »Gebühren« für die Nutzung kreativer Leistungen, einsammelt. Diese eingenommenen »Gebühren« kommen in Form von Zuschüssen den über die KSK pflichtversicherten Berufsgruppen – zu denen die Illustratoren zählen – zu Gute. Die Höhe dieses Zuschusses wird durch die Höhe der Einzahlungen der Illustratoren in die Krankenkasse, sowie die gesetzliche Rentenkasse bestimmt. Die Künstlersozialkasse bezuschusst diese Beiträge mit 50% der Beitragshöhe.
Leider sehen viele über die KSK versicherte Selbstständige in dieser Bezuschussung bzw. der Berechnungsgrundlage dieser Bezuschussung einen Weg, ihren Kapitalbedarf gravierend zu senken. In Folge dessen sind sie jedoch für die Zukunft und vor allem für den Bedarfsfall bei Berufsunfähigkeit und im Alter, vollkommen unterversichert.
Sich der Illusion eines geringen Kapitalbedarfes aufgrund der Bezuschussung durch die KSK hinzugeben, ist kurz- und langfristig Existenzgefährdent!
Zudem wird nicht jeder von der KSK als versicherungspflichtig eingestuft. Sofern Sie nicht Mitglied sind, sollten Sie sich an dieser beispielhaften Kalkulation orientieren.

www.kuenstlersozialkasse.de
www.io-home.org/leistungen/grundlagen/ksk

Mehr Wert
Ohne Zweifel ist es möglich, mit einer geringeren Vergütung als 60€/h auch als Selbstständiger zu überleben. Leider ist das sogar die Realität, denn viele Selbstständige wissen Ihren eigenen Wert nicht richtig einzuschätzen – oder kalkulieren Ihren Bedarf mit nicht realistischen Zahlen.
Wenn Ihr Verdienst gravierend von dem hier hoffentlich nachvollziehbar hergeleiteten Stundensatz abweicht, seien Sie sich bewusst, dass dies trotz vermutlich glücklicher Kunden kurzfristig wie auch langfristig zu Ihrem Nachteil ist.

Als Selbstständiger und als Illustrator haben Sie Anspruch darauf, für Ihre Arbeit angemessen vergütet zu werden.
Sie erbringen professionelle Leistungen, sind als Illustrator oftmals maßgeblich für den Erfolg eines Projektes mitverantwortlich und diese Arbeit hat Ihren Wert.
Mehr als Sie sich vielleicht bewusst waren.
Bis jetzt.

Viel Erfolg.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Wir bieten umfangreiches Material sowohl für Berufsanfänger als auch für bereits länger als Illustrator tätige Selbstständige an. Besuchen Sie uns unter
www.io-home.org/leistungen/grundlagen
www.io-home.org/leistungen/service

Tahuna Breaks – Giddy Up

Tahuna Breaks – Giddy Up …… Leah Morgan from Morten Leirkjaer on Vimeo.

Dieses Video ist wirklich …eine surrealistische Spermium-Flipper Animation als Musikvideo für eine Funk-Band. Sogar in HD.
Und man glaubt kaum woher die Inspiration dafür kam.

Ein ♥ für Blogs


Heute ist Herzens-Tag für Blogger, dementsprechend möchte ich jetzt mal vier Blogs vorstellen die ich mag und verfolge:

Uarrr
Auf Uarrr bin ich im Zuge meiner »Hilfe ich bin neu in Hamburg wo kann ich hin«-Recherchen gestoßen. Und weil der Blog mir bei meiner Recherche in keinster Weise nützlich war, dafür aber sonst sehr unterhaltsam ist, folge ich Marcel Wichmann seither über meinen Feed Reader.

White Tapes
Leider muss ich gestehen, dass die letzten 30 Beiträge von White Tapes als »ungelesen« im Feed Reader markiert sind. Das aber nicht weil die Beiträge zu schlecht wären um gelesen zu werden, oder die Texte zu lang oder die verlinkten Videos zu doof wären. Nein, das Problem ist, ich hab schlicht im Moment kein Geld für noch mehr CDs! Und White Tapes erwähnen, präsentieren und stellen regelmäßig Musik & Bands vor, die ich noch nicht kannte aber gerne kennen würde. Vergesst SPONs »Die wichtigsten Alben des Monats« oder whatever. Schaut euch White Tapes an.

Rebel Art
Rebellisch, auf die schöne Art und Weise.

Wittek 0815 Comix
Wittek.
Kann man dazu mehr sagen. Ich habe das Gefühl ich muss. Aber was. Denn Wittek ist…ungewöhnlich. Sowohl in Person als auch in seinem Schaffen. Ich kenne Wittek persönlich erst seit kurzem und ich bin mir nicht sicher, ob es von Vorteil ist ihn persönlich zu kennen. Vielleicht hätte es mir gereicht ihn nur über seine Arbeiten zu kennen. Aber dafür ist es jetzt zu spät. Und jetzt da ich diese Worte schreibe denke ich, bin ich froh dass ich ihn kennengelernt habe. Ich würde mir gerne eine Scheibe von Witteks »ungewöhnlich« für mich abschneiden.
Wenn man einen Blick in seinen Gästeblog wirft wird man einfach weggeblasen. Durch den schier grenzenlosen Ausstoß an Material den er produziert (hat). Und durch die Qualität seiner Arbeiten die ich manchmal einfach nur als »genial« bezeichnen kann.

Das wars auch schon. Mehr über Ein ♥ für Blogs gibts hier.

Artill aka Lukas hat mich verlinkt. Danke Dir, Lukas! Lustigerweise hab ich mich erst am Sonntag mit Mareikje über Dich unterhalten.

Kommentarfunktion & Muttersprachenpatriotismus

Da Raphael es in den Kommentaren zum Epiphanie-Beitrag angemerkt hatte, habe ich heute einen Kommentier-Link ans Ende der Beiträge gesetzt. In der Startseitenübersicht sieht man weiterhin im Beitragskopf die Anzeige der bereits gemachten Kommentare.
Wenn man aber in die Beitragsansicht wechselt damit man auch die Kommentare lesen kann, erscheint im Beitragskopf ein Link “Zu den Kommentaren”. Wodurch man den Beitrag überspringen und direkt zu den Kommentaren gelangt. Denn mich hat es selbst als ich heute auf die Epiphanie-Kommentare antwortete, enorm genervt den kompletten Beitrag runterscrollen zu müssen.
Und da ich gerade dabei war, habe ich versucht das Deutsch/Englisch-Mischmasch zu beseitigen und alle Headlines, Funktionen, Links etc. ins deutsche übersetzt.
Falls euch noch etwas auffällt was besser sein könnte und/oder wo noch eine Übersetzung fehlt, teilt es mir mit.

Sketchcrawlen, Feuerschiff,Telefonierkritzelei, FSK18 & ein “Yes”

Am 16.05. war wieder Sketchcrawl, allerdings war ich nur etwas mehr als eine Stunde mit von der Partie und habe mich entspannt den interessantesten Objekten der zooolgischen Museumsausstellung gewidmet:




Das hier ist übrigens mein Mitbewohner Matthias:

Und am Montag stand (endlich) mal wieder ein Besuch auf dem Feuerschiff an, wo ich mich erneut in den Kampf mit meinem Widersacher “Bleistift” stürzte. Ob wir noch jemals Freunde werden? :





von Maike in Farbe gebracht



Weitere Sketchcrawl und Feuerschiffzeichnungen von anderen Leuten wie immer auf SketchHH

Es war ein wirklich langes Telefonat:

FSK 18

Und das hier hängte ich einer E-Mail an:

Optimum Wound: Masters of Ink

Wenn Du Interesse an teils recht langen und ausführlichen Interviews mit Tusche-lastigen Comiczeichnern hast:

Tim Bradstreet
Tony DeZuniga
Wesley Allsbrook
Arik Roper
Michael Cho
Michael Lark
….
und dazwischen Interviews mit Künstlern aus anderen Metiers, Poster & CD-Artwork and such.

Optimum Wound: Masters of Ink

Ausnahmezustand


Saarbrücken war zu Besuch!
Anja, Charlotte, Conny, Haiko, Marie-Pascale, Nathalie & Olja waren da. Von Freitag an war mein Zimmer ein Matratzenlager. Jetzt sind sie wieder weg. Schön wars, schön ists, und schön wirds wieder sein. Denn bestimmt kommen sie wieder. Und dann muss es auch ein Gruppenfoto geben!

me @ work

Frage:Sind sie mit sich zufrieden und falls nicht, was würden sie gerne an sich ändern?

Antwort: Ich hätte gerne eine Frisur!

Gemacht hats Maike am – ich glaube – Montag. Da koloriere ich gerade eine Firmen Fußballmannschaft.
Der Job ist heute früh morgens fertig geworden und schaut wirklich gut aus. Ich würde gerne mehr erzählen und auch zeigen was wir (Lars kam für manche Kolorationen dazu) geleistet haben, denn es war/ist ein absurd großes Pensum das wir auch noch sehr gut geschafft haben. Aber… ich darf nichts verraten. Außer vielleicht ein paar Zahlen:

5 Tage
93 für die Präsentation genutzte Bilder, erst als Lineart, dann in Graustufen, dann koloriert
einige ungenutzte Skizzen & Bilder
67h reine Arbeitszeit für mich, nochmal ca. 21h für Lars
und jetzt das Highlight:
Wir, d.h. der Kunde, dem Kunden sein Kunde, Lars und Ich, sind alle zufrieden. Mit dem Ablauf des Jobs, mit dem Ergebnis und mit der Zusammenarbeit.

Dementsprechend werde ich erst morgen auf die neuen Kommentare zur Epiphanie antworten (ich hab sie gelesen, aber ich bin noch nicht fit genug um qualifiziert darauf zu reagieren).

Frank Frazetta ist tot

Er starb gestern, Montag 10.05.2010, nach einem Hirnschlag.

Damn.
frankfrazetta.org

Denk drüber nach

Da ich in den nächsten fünf Tagen nur am arbeiten und auf der Ateliercouch schlafen sein werde, sind erstmal keine Updates hier zu erwarten. Aber ich dachte mir, dass ich euch für einen Kurzurlaub von mir zumindest noch etwas zum drüber Nachdenken mitgeben sollte.

Epiphanie

Wie Axe mir die Erleuchtung brachte
Als ich gestern morgen unter der Dusche stand und mir zum wiederholten mal gedankenverloren Duschgel in die Haare rieb, hatte ich eine Epiphanie. Nicht nur habe ich irgendwann bemerkt, dass mein Shampoo eigentlich nicht blau ist. Sondern unter Äußerung eines “d’oh”, “oh”, “Ouuuuuhhhhh!” kam mir folgende Eingebung. Was wäre – dachte ich mir-, was wäre wenn ich einfach mal aufhören würde ein Idiot zu sein. Easy now, kein Grund zur Panik, ich weiß das klingt drastisch und ja ich bin mir bewusst, dass das in den Ohren mancher wie eine Unmöglichkeit klingt (halt Dich zurück M-P!). Aber bitte, gebt mir die Chance mich zu erklären!

Künstler sein
Künstler zu sein bedingt ja automatisch, dass man ein Idiot ist. Da sind wir uns wohl alle einig. Denn wenn man kein Idiot wäre, hätte man von vorneherein etwas anständiges gelernt! Doch ich bin mir sicher, dass es auch unter Idioten Abstufungen gibt. Ich mein … Forrest Gump! Kim Peek! Gilles Tréhin! Oskar Lafontaine Guido Westerwelle for christ’s sake. Ein Idiot zu sein muss also nicht zwangsläufig bedeuten, dass man dumm ist. Oder sich dumm anstellt. Wobei ich aber genau das seit geraumer Zeit mache.
Denn mehr als die Hälfte meiner Zeit verbringe ich mit Dingen, die mir nichts bringen. Via Skype und E-Mail Kritik und Kommentare zu Bildern und Verträgen, zu Honoraren und Buchempfehlungen zu geben macht mir Spaß, aber leider leider kostet mich das einiges. Vor allem Zeit. Ich könnte damit aufhören, aber das will ich gar nicht. Deswegen hört jetzt bloß nicht auf mich Sachen zu fragen, nur weil ihr das hier gelesen habt! Ich brauch doch irgendeine Rechtfertigung vor mir selbst, warum ich mir jeden Monat Bücher kaufe und soviel Zeit mit Lesen auch im Internet verbringe. Und ein klitzeganzminimarginalkleinwenig ist es ja auch schmeichelhaft, wenn man um seine Meinung gefragt wird. Aber das ist absolut, ganz und gänzlich vernachlässigbar für meine Überlegungen! Raubritterehrenwort.
Nein der Punkt an dem ich ansetzen kann und möchte, um mein Schaffen effizienter zu machen, ist ganz klar: “die Bilder”. Schaut euch den Blog an… im Grunde ist der komplette Bloginhalt für die Tonne! Ok da gibt es eine Hand voll Kunden die sich meinen Kram hier anschauen und durchlesen, aber dadurch kommt ja kein Job zustande. Denn meine Kunden sind eigentlich ausnahmslos alles furchtsame, unkreative, beschränkte und bei Unterbelastung vollkommen überbezahlte Werber (Hey Jo, Hallo Esther, Hola Marianne, .. ;D ). Selbst wenn sie mögen was sie hier sehen – und das ist sicher nicht immer der Fall -, die neue Sonderedition des VW Passats wird nunmal nicht mit stilexperimentellen Pornoillustrationen beworben. Was ich wirklich bedauerlich finde, aber so ist die grausame Realität.
Also was nun? Auf den Schweinekram verzichten, stilistischen Stillstand zelebrieren und den Kosmos Experimentierkasten eintüten und verstauen? I don’t think so. Aber irgendein neuer Rahmen muss her, denn so weitermachen wie bisher würde bedeuten.. nein geht nicht.

Da mir selbst gerade auffällt, dass ich es nicht beherrsche meine Ausführungen trotz Zynismus auf den Punkt zu bringen, geht es jetzt zur Abwechslung mal weiter mit geringfügiger Ernsthaftigkeit:

Fakten
Werbung ist mein hassgeliebter Nährboden. Würde ich von jetzt auf gleich mit Werbejobs aufhören, hätte das den Gang zur Arge zur Folge. Meine Einnahmen aus Print-, Sympathiefigurenzeichnen etc. sind vernachlässigbar.
Ich bin also trotz stilistischer Vielfalt und Flexiblität, eindeutig Einbeinig aufgestellt. Das ist unvernünftig aber nicht tragisch solange aus der Werbung die Jobs kommen.

Die einzige nicht unmittelbar zeichnerische Fähigkeit die ich zumindest theoretisch auf ein entgeltungswürdiges Niveau ausgebildet habe, ist die Vermittlung von Zeichentheorie. Das ist aber lediglich eine Vermutung basierend darauf,dass ich immer mal wieder um Rat, Tipps und Hinweise gefragt werde. Den ich dann gratis gebe. Schlecht? Zumindest aus marktwirtschaftlicher Sicht ja. Ich bin ja nicht bei google angestellt.

50-70% der eigentlich für Arbeit vorgesehene Zeit zur Aneignung und Vermittlung von Wissen in Wort und Bild aufzuwenden, ohne dafür in unmittelbarem Zusammenhang entlohnt zu werden, ist definitiv nicht wirtschaftlich.

Wege
Ich investiere alle verfügbare Zeit nur noch in Werbung (Storyboards, Layouts etc.) und baue mein Portfolio dahingehend so gut aus, dass auch die einseitige Aufstellung kein Problem mehr darstellt. Das ist keine Option für mich, da mir Werbejobs nicht ausreichen um mich kreativ auszutoben. Natürlich finde ich auch in Storyboards Herausforderungen und setze mir Ziele, aber “nur” Storyboards zu machen würde mich bald auslaugen.

Ich könnte eine Festanstellung anstreben, die Möglichkeit gäbe es auch im Storyboard-Bereich. Allerdings zu Konditionen die “Planungssicherheit” mit “Ausbeutung” gleichstellen. Außerdem würde eine Festanstellung bedeuten, dass ich die Dinge die ich derzeit nebenher mache, einstellen müsste.

Ich könnte in die Lehre gehen, eine Dozentenstelle und langfristig eine Professur anstreben. Diese Überlegung trage ich schon seit langer Zeit mit mir umher. Ich bin allerdings noch nicht solange aus dem Studium raus, als dass ich mich nicht noch daran erinnern könnte wie sehr ich mich über Dozenten/Professoren aufgeregt habe, die keine bis kaum (aktuelle) Praxiserfahrung haben. Es mag ein Fehler sein, doch bevor ich nicht ich mehr Erfahrungswerte gesammelt habe, ist eine Lehrtätigkeit irgendwie irrsinnig und für die Studenten/Schüler nicht förderlich.

Ich könnte mein Portfolio auf ein weiteres Anwendungsgebiet hin verändern. Also in der nächsten Zeit vermehrt Illustrationen zugeschustert auf den Verwendungszweck Buchillustration, Editorial, Livezeichnen oder ähnliches anfertigen und parallel zur Werbe-Akquise in diesen Bereichen Kundenwerbung betreiben. Das ist eine Option die ich nicht ausschließen möchte, denn bei meinen sonst zwecklos entstehenden Illustrationen ist ja hin und wieder bereits etwas dabei, was mehr oder weniger in eine Schublade zugesteckt werden könnte. Doch mein Problem damit ist, dass die Zweckbindung automatisch eine gewisse Stilfixierung bedeutet. Der Markt für Fantasybuchcover erwartet einen gewissen Stil für seine Coverillustrationen, und entweder bedient man diese Erwartungen oder eben nicht. Bedient man sie nicht, dürfte man allerdings recht schnell aus dem Markt raus sind.

Durch die gerade ausgeführten Auswege, konkretisiert sich mehr und mehr das eigentliche Ziel:
Nämlich bei möglichst großer kreativer Freiheit dem Standbein “Werbung” ein weiteres Bein dazuzugesellen, welches langfristig gesehen zur die Wirtschaftlichkeit meines Schaffens erhöht und mein Auskommen absichert.
Oder anders formuliert: Es soll möglichst so bleiben wie es ist, nur will ich Geld damit verdienen.

und Lösung(en)
Ich geh in Druck. Nein ich verfalle nicht zurück in den Zynismus vom Anfang. Es ist mein Ernst. Das ist meine Lösung.

Spätestens mit der Einführung des iPads, sind Bücher ein aussterbendes Relikt – denken viele. Ich stimme insoweit überein, dass die Digitalisierung von Konsumgütern (Filme, Musik) auch vor Büchern nicht halt machen wird, vor allem wenn – aber das muss sich noch zeigen – mit dem iPad möglicherweise eine alltagstaugliche Konsumform gefunden wurde und etabliert werden wird. Meine Entscheidung meine Lösung mit “Ich geh in Druck” zu betiteln beruht auf verschiedenen Statistiken/Erhebungen aus den USA zum Thema Rentabilität digitaler Musikabverkäufe für die Künstler. Optisch hübsch aufbereitet könnt ihr euch das bei Informationisbeautiful anschauen.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass sich die Situation von Musikern nicht auf bildende Künstler übertragen lässt. Der größte und schwerwiegendste Unterschied dürfte sein, dass kein Normal-Bürger sich Einzelbilder bei itunes kaufen würde, selbst wenn es sie gäbe. Bilder werden entweder als Kunst, oder nur in oder für einen Kontext gekauft. Den Kunstmarkt mal außen vor gelassen, muss damit ich den Normal-Bürger als Kunden gewinnen kann, also ein Kontext her. Und da Bild/Text trotz iPads ein aktiv zu konsumierendes Gut bleibt, sind die rentabilitätsversprechende Verkaufszahlen für den bildenden Künstler wohl eher noch schwieriger zu erreichen als für den Musiker.
Rein emotional ohne dafür jedoch Nachweis zu haben, glaube ich allerdings, dass es leichter ist für ein finanzielles Zubrot monatliche Buchabsätze von bis zu 150 Exemplaren zu erreichen, als Monat für Monat digital 1200 Ausgaben zu verkaufen.
Allerdings nur wenn man sich nicht auf den nationalen Markt beschränkt.
Und, wenn man mehr als nur ein Buch zum Verkauf hat.

Der Selbstverlag (mein Vater wird den Part lieben!)
Es gab gerade mit Einführung des BookOnDemand-Prinzips massig Diskussionen um die Sinnhaftigkeit und das Stehvermögen von Kleinst- und Selbstverlagen. Diese Diskussion will ich hier nicht wiederholen. Wer sich dafür interessiert, dem wird jede Suchmaschine weiterhelfen können.
Der Selbstverlag macht für mich aus folgendem Grund Sinn, wobei meine Begründung und das muss ich eingestehen, nicht wirklich dem Wirtschaftlichkeits-Gedanken entspringt:
Kreative und vertragliche Vorgaben und Einschränkungen durch den Verwerter – etablierten Verlag.

Ein bereits etablierter Verlag hat und das ist klar, vor allem seine eigene Wirtschaftlichkeit zum Ziel und Zweck. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden Illustratoren und Autoren Verträge vorgelegt, die teilweise nicht weit von der Sittenwidrigkeit entfernt sind. Ich verstehe den Sinn (Einkommenssicherung und -maximierung) solcher Verträge für die Verlage, aber mein Verständnis von guter “Zusammenarbeit” sieht einfach anders aus. Und ich lasse mir auch nicht für einen Apfel und ein Ei die Bearbeitungsrechte für mein Schaffen abnehmen. Was wenn man manche Verträge liest, auch das Sorgerecht für die eigenen Kinder beinhalten könnte.
Die Verlagsstrukturen bedingen, dass ich trotz aller Zusicherungen immer Vorgaben zu erfüllen habe. Der Verlag möchte natürlich und verständlicherweise größtmögliche Sicherheit haben. Das bedeutet auch, dass sie schon vor Anfertigung der Bilder möglichst genau das Ergebnis absehen können möchten. Format-/Layout-/ oder gar Stil-Experiment? Egal was für ein Experiment es für den Künstler sein soll, für den Verlag ist es defintiv ein Experiment zu viel.
Ganz zu schweigen davon, dass der Verlag mir als Künstler fachfremde Personen vorsetzt, die teilweise meine Expertise mit hahnebüchenen “Ich habs meiner Tochter gezeigt, und die findet…”-Kommentaren abtun. Hört man da den Verdruss raus”?

Bevor Oli falls er die Zeit findet diesen Text zu lesen, mir jetzt realitätsfremde Romantisierung vorwirft: Ich fordere nicht, dass sich die Verlagsstrukturen verändern (außer in Hinsicht auf die Vertragskonditionen), ich führe nur auf, warum für mich die Zusammenarbeit mit Verlagen nicht als Weg gesehen wird, um aus meinem bis jetzt zwecklosen, unterschiedlichen Schaffen ein Einkommen zu generieren. Ich schließe auch nicht die Zusammenarbeit mit Verlagen für deren Projekte und unter deren Vorgaben (wobei wir über die Verträge dann vermutlich noch reden müssen) aus! Aber wenn ich mit dem was ich jetzt schon mache Geld verdienen möchte, dann muss ich dafür selbst den weiteren Vertriebsweg schaffen.

Was bedeutet das konkret für mich
Wie ich bereits sagte, werden Bilder (außer in Form von Kunst, oder von Künstlern) eigentlich nur in einem Kontext konsumiert. Das bedeutet für mich also, dass ich weniger sinnfreie Einzelbilder produzieren darf, sondern Ihnen nach Möglichkeit einen Text zur Seite stelle. Genauer: (Kurz-)Geschichten.
Ich glaube ich habe mich bereits mehrfach darüber ausgelassen, dass ich ein miserabler Autor bin. Dementsprechend werden erstmal sicher keine literarischen Perlen entstehen, aber egal wie die Geschichte sein wird, sie wird überhaupt mal da sein. Was mehr ist, als jetzt der Fall ist.

Den Anfang meines Vorhabens macht “Kisali” wovon ich gestern bereits zwei Bilder gezeichnet & gezeigt habe. Allerdings habe ich im Anschluss an diese beiden Bilder die fehlende Systematik in meinem Vorgehen bemerkt, weshalb ich als nächstes aus meinen Gedankenfragmenten zunächst versuchen werde, die Geschichte zu zuschreiben. Anhand der Kurzgeschichte werde ich dann erst die Illustrationen und die Form der Illustrationen zu bestimmen. Und dann gehts damit weiter.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher darüber, wie viel des Entstehungsprozesses ich hier mitteilen soll und wieviel ihr bevor eine Geschichte “fertig” ist, ihr davon überhaupt sehen möchtet. Deswegen würde ich mich über jedes Feedback zu dem Thema und natürlich auch zu allem anderen, zuvor hier jetzt lange vorgetragenen, freuen. Egal ob per Skype, Mail oder natürlich auch gerne über die Kommentarfunktion!

Dieses Projekt ist work in progress. Aber immerhin ist es “progress”.

P.S.
Da egal wie lang der Text ist, ein P.S. immer gelesen wird. Hier nochmal in Kürze:
Ich hör nicht auf Pornokram zu machen. Meine anderen (nicht Auftragsbedingten) Bilder versuche ich aber in den Rahmen von Geschichten zu bringen. Die Geschichten will ich in irgendeiner Form selbst verlegen (Druck und/oder digital). Ist das Selbstmord? Was denkst Du? freue mich auf Feedback. Das wars. Bye.

…seems like I mistook them for plumbing tools

Macht keinen Sinn, ist aber gut für die Haut.

mal bis morgen liegen lassen. Ich wollte nen “neuen” Stil ausprobieren, aber das Ergebnis hängt so in der Mitte zwischen dem was ich normalerweise mache, und dem wo ich damit hinwollte.

Long Distance Refuge

Ein Bild entstanden inspiriert mal wieder von gutem Post Rock. Und konkret gerade von Long Distance Calling und God is an Astronaut.

Random Skizzen, Kritzelgrillen und Dr. Sketchys

Ich hab mal wieder abfotografiert. Ein paar Seiten fehlen da ich hier und da die Aufnahme verwackelt habe. Aber ich bin zu faul um die Seiten nochmal abzufotografieren. ;)





Kritzelgrillen bei Sebastian











Dr. Sketchys













Ja ich versuch mich tatsächlich wieder mehr mit Bleistift. Aber bis das nach was aussieht dauert wohl noch ne weile.

Mehr Kritzelgrill- und Dr. Sketchys Ergebnisse gibts mal wieder bei SketchHH zu sehen.

hola

und als Ausgleich zum Sex-related Bildmaterial der letzten Posts, hier eine grüßende Süßigkeit an all diejenigen die trotz beschäftigungsbedingter Postpausen, immer noch regelmäßig hier reinschauen

im

ein kleiner Karikaturen-Streit

Beim Titanic-Magazin ist mans ja gewohnt, dass einigermaßen regelmäßig irgendwo wegen irgendwas Beschwerden eingehen. So auch beim diesmaligen Cover. Beim Presserat gingen mehrere Beschwerden über das Cover, welches den Missbrauch in der katholischen Kirche thematisiert, ein. Die Parallele zum Karikaturenstreit liegt in der Argumentation. Die sich Beschwerenden fühlen sich nämlich in ihren religiösen Gefühlen verletzt.

Absurd.

via art-lawyer

Update: 25.04.
Falls es jemand nicht mitbekommen hat, es wurde ein Strafverfahren gegen die Titanic zu diesem Cover angestrengt. Das Strafverfahren wurde jetzt allerdings eingestellt oder vielmehr die Strafanträge abgelehnt.
via Artlayer

Ridder von da Kabbesbursch

Wenn man vom Dorf kommt, macht man manchmal seltsame Sachen. Die trotzdem Spaß machen ;)

After Sex – Film

…Who would have thought we would fall in love at a Gang Bang…

Ein wirklich in vielfältiger Weise sehr guter Film zum Thema und Umgang mit Sex/ualität. Leider soweit ich weiß nicht auf dem deutschen Markt erhältlich. Falls doch, gerne Bescheid geben denn ich hätte ihn gerne als Orginal.

Get a grip

Wieder zurück in HH, gestern & heute direkt weitergearbeitet aber da der Job für heute schon durch ist, hatte ich noch Zeit und Muße für diese pornös inspirierte Kleinigkeit.

Die Zeit verfliegt

und ich habe hier nicht einen Post seit der PonyBar letzten Mittwoch gemacht. Shame on me!
Aber es gibt/gab nichts zu zeigen. Die Zeit in der ich nicht arbeitete, habe ich in Wortklaubereien gesteckt (und Radfahren, ein wenig – echt schönes Wetter hier). Das kann ich hier (noch) nicht zeigen, weils sich zum einen noch furchtbar liest und zum anderen, wäre dann ja die Spannung weg wenn ihr die Geschichte die ich zu schreiben und später zu illustrieren versuche, hier schon vorveröffentlichen würde.

Hier ein Bild aus dem Board an dem ich gestern und heute arbeitete.

Während ich arbeitete, ist ein Teil der Zeichentruppe wieder in die Ponybar gewandert um zu zeichnen. Auf SketchHH gibts später sicher die Ergebnisse zu sehen.

Bleistiftreiterei 07.04.10

Am Mittwoch Abend hat sich eine dieses mal fast schon riesige Anhäufung von Zeichnern in der Ponybar eingefunden.
Mit dabei waren (ich hoffe ich bekomme sie alle zusammen): Maike, Mareikje, Frau Mayer, Greta, Emma, Marlin, Chris, Till, Wittek, Wolfram, Moritz, Sebastian, und … einer fehlt mir noch, dammit.
Die Ergebnisse der anderen, wie gehabt und immer wieder unter sketchhh.posterous.com









und noch ein paar Seiten die vor der Ponybar entstanden sind:



Tuó

Habs heute ja schon an ein paar Leute geschickt, aber weil soviel Sonne scheint bekommt ihrs jetzt alle zu sehen/hören:

Ahh, sweet sixteen. Zwei 16 jährige Mädels mit langen Haaren, luftigen Kleidern und Gitarre.

Sommer!

Wem das Lied gefällt, der sollte sich auf ihrer Myspace-Seite die anderen Hörproben der EP anhören. Ich hab den Kauf nicht bereut.

Hat nix mit Ostern zu tun ist aber trotzdem ein Geschenk

Simon hatte seinen Intuos3-Stift verloren und übers Forum nach einem neuen gesucht. Zufälligerweise hatte ich noch einen über, da ich den ClassicPen benutze. Also hab ich ihn ihm rübergeschickt und heute kam per Post das Danke von Simon:



Dafür nochmal ein Danke zurück von mir!

Schlund Cover

Da Dirk gerade seinen Ausstieg bekundet hat und damit – ich bin ein miserabler Autor – keine Story mehr vorhanden ist, wars das leider auch schon wieder von “Schlund”. Damn. :/


Statistical data collected by Statpress SEOlution (blogcraft).