Heute schneit es
Posted on 18. Dezember 2009
Heute morgen als ich gerade ins Büro fahren wollte, sah ich eine junge Frau die sich mit ihrem Fahrrad abmühte. Das Hinterrad blockierte und sie rüttelte daran. Ich bot kurzerhand an einen Blick darauf zu werfen. Das Hinterrad saß nicht mehr richtig in der Aufhängung, wohl dank einer nicht fest gezogenen Mutter hatte es sich kurz zuvor als die Frau auf Glatteis ausrutschte, schräg gestellt. Daraufhin verkeilten sich die Bremsbacken und nichts ging mehr. Ich konnte der Frau aushelfen und fuhr ins Büro.
Nachmittags, nachdem ich aus dem Büro zurückgekommen war, ging ich bei der nächstgelegenen Ausgabestelle drei unzugestellte Pakete abholen. Diese fielen unerwartet groß und unhandlich aus. Ich hatte meine lieben Probleme mit den drei Paketen die ich nicht auf den nassen Boden abstellen wollte, die Haustüre zu öffnen. Ein Passant der meine Anstrengungen bemerkte erbot seine Hilfe. Nahm mir die Pakete kurzerhand aus der Hand und wartete, bis ich die Haustüre aufgeschlossen hatte.
Gerade eben verließ ich nochmal kurz die Wohnung da ich mal wieder vergessen hatte im Laufe des Tages etwas zu essen. Kaum aus der Türe raus, spricht mich die junge Frau von heute morgen an und lädt mich auf eine Currywurst beim “Curry-Grindel” ein. Da ich wie schon gesagt, noch nichts gegessen habe gehe ich auf das Angebot ein und wir gehen gemeinsam die fünf Meter um die Ecke zu erwähntem Imbiss. Dort esse ich eine Krakauer Wurst, mit Zwiebeln, scharf (nicht wirklich), mit Pommes und mit Mayonaise, während sie eine feine Bratwurst, ohne Zwiebeln, mit Kartoffelsalat verzehrt. Wir stehen wie für diesen Imbiss scheinbar üblich, draußen, an Holzstehtischen, schauen auf das Treiben an der Kreuzung Rentzelstraße – Grindelallee, unterhalten uns und beobachten die herabsinkenden Schneeflocken. Ich lasse sie mein Getränk bezahlen, bezahle meine Currywurst jedoch selbst und wir verabschieden uns.
Jetzt werde ich die Wohnung wieder verlassen um mich zusammen mit Gleichgesinnten in eine Kneipe zu setzen, und dort zu zeichnen.
Habe ich schon erwähnt dass ich diese Stadt mag.
so schön – a Winter’s Carol!
((warte bis Februar, das rheumatische Wetter kann einem dann irgendwann schon auf den Keks gehen))