Zum Schluss nochmal was gutes
Easily the best cover “song” of the year:
Danke Till für den Tipp!
Dieses mal das Bild, das ich Mr.Old gemalt und zu Weihnachten geschenkt habe.

Hier ein paar Seiten aus meinem Skizzenbuch. Bei zwei Zeichensessions hier in Hamburg entstanden.











bschiede liegen mir nicht, ich bin eher ein Typ für das “Willkommen”. Daher werde ich mich jetzt darauf beschränken meine Ziele und Vorhaben bezüglich meiner illustrativen und kreativen Tätigkeit für 2010 ( & folgend) aufzulisten:
Techniken:
Analoge Malerei – Ich möchte gerne wieder mehr analog machen. Nicht weil ich das digitale Arbeiten in irgendeiner Weise minderwertig sehe, sondern weil ich mir neue Blickwinkel und Verfahrensweisen vom analogen Arbeiten erhoffe. Ich habe auch wenn ich mir Mühe gebe immer wieder neue Inspiration zuzulassen, eine gewisse Routine beim digitalen Arbeiten erreicht. Das hat natürlich den Vorteil, dass man mit einer gewissen Sicherheit das Endergebnis vorraussagen kann und auch die dafür notwendige Arbeitzeit einschätzen kann – was für das profesionelle Arbeiten unabdingbar ist -, jedoch birgt die Routine auch das Risiko einer Betriebsblindheit. Dieses Risiko zu minimieren und um neue Wege auszuloten, dazu wird mir die analoge Malere hoffentlich helfen.
Konkreter bedeutet das, dass es 2010 wieder ein paar Studien in Öl von mir zu sehen geben wird. Außerdem möchte ich herausfinden, ob mit Copics Inkwash/Pull-Out-Techniken umsetzbar sind. Die gleichen Techniken werde ich auch mit Ölfarben als Medium zu verwenden versuchen, wobei ich mir dazu zuerst nochmal die genauen Eigenschaften der verschiedenen Farben werde anschauen müssen.
Analoges Zeichnung – Vor einiger Zeit habe ich mir Inoue Takehiko’s “Vagabond” gekauft. Zumindest die ersten 5 Bände. Mich hat vor allem die Optik des Mangas bzw. respektive die Schraffur-Technik interessiert – mein Faible für Martial Arts, Schwertkampf, Samurai-Stuff war sicherlich auch ein Kaufanreiz – und nachdem mich bei näherer Betrachtung die Sumi-E Bilder zunächst weit mehr vereinnahmten – es gibt 2 Artbooks (unter “Vagabond” zu finden) die sich den Aquarell/Sumi-E Bildern Takehikos widmen -, bin ich mittlerweile wieder bei den den Großteil des Mangas ausmachenden Tuschestrichzeichnungen angekommen. Takehiko verwendet hierbei eine spitzzulaufende Kreuzschraffur für seine Zeichnungen, ähnlich zu Serpieris Zeichenstil und im Gegensatz z.B. zu Travis Charests oder auch Sergio Toppis beinahe rechtwinklig angesetzter Schraffur. Inspiriert von Takehikos Zeichnungen möchte ich im kommenden Jahr die Kreuzschraffur in meinen Zeichnungen etablieren und meine Technik/Kenntnis dahingend verbessern. Ich denke dass Schraffur egal in welcher Auführung, eine gute & schnelle Möglichkeit darstellt Tonwertabstufungen in eine Strichzeichnung einzubringen, was an sich bereits besser aussehen kann, aber auch eine bessere Grundlage für ein elaboriertes Painting darstellt.
Digitale Malerei/Zeichnung – Auch wenn ich mir Routine und für mich funktionierende Techniken erarbeitet habe gibt es auch hier noch viel Spielraum zur Verbesserung. Dabei interessiert mich in der digitalen Malerei nach wie vor das volle Spektrum an Techniken. Egal ob feindetailiertes Ausschattieren & Beleuchten oder flächige Abstraktion, beide Extreme sowie alles dazwischen wird auch im kommenden Jahr für mich eine Rolle spielen. Wobei der Schwerpunkt auf meiner sich seit nun zwei Jahren herauskristalisierenden Tendenzu zur flächigen Abstraktion liegen wird. Wobei ich hierbei Textur und Duktus gerne stärker einbringen möchte, wobei mir wiederrum hoffentlich auch die Studien der analogen Malerei zupass kommen werden.
Media, Form, Inhalte & Ambitionen:
Bereits seit Mitte des Jahres schwebt mir bruchstückhaft eine Posterreihe pornografischen Inhaltes vor Augen. Im kommenden Jahr möchte ich diese Bruchstücke zu einer stringenden Erzählung verbinden und grafisch erarbeiten.
Als Marketing-Aktion möchte ich alle 4 Monate ein Shirt gestalten und in Klein(st)auflage drucken lassen. Dieses Shirt werde ich dann über den Blog und andere Kanäle verschenken und darauf setzen, dass durch das Shirt bei Betrachtern Interesse an meiner Arbeit generiert wird, was in welcher Form auch immer, in interessanten Jobs münden soll.
2010 soll das Jahr werden, in dem ich es endlich mal schaffe einen Comic fertig zu zeichnen. Bis jetzt habe ich es noch nicht über Skizzen und halbfertige Seiten hinausgeschafft, das möchte ich im kommenden Jahr nun endlich ändern. Die deutsche Comic-Anthalogie “Jazam” und das amerikanische “Popgun” sind dabei die beiden Zielpuplikationen, die ich anpeile.
Ich möchte generell mehr Illustrationen erotischen Inhaltes produzieren.
Nach wie vor eine Option auf die ich mich sofern sie Realität werden wird, freue, ist die Illustration eines Jugendbuches. Hierfür habe ich ja bereits eine Testillustration angefertigt und mit dem kommenden Jahr hoffe ich, darauf konkrete Rückmeldung zu erhalten.
Nicht zuletzt durch das Studium unter Indra Kupferschmid an der HbK Saar habe ich Interesse an Schriftgestaltung und Verwendung von Schriften. Meine Arbeit erlaubt es mir jedoch kaum, diesem Interesse Form zu verleihen. Ich hoffe im nächsten Jahr Wege zu finden, Schrift und Illustration zu verbinden und diese Verbindung in mein Portfolio zu übernehmen.
Desweiteren möchte ich dazu beitragen, die in Deutschland leider sehr etablierte Trennung zwischen “Kunst” und “Illustration” aufzulösen. Entsprechende Rahmenbedingungen scheint mir vor allem die wiedererstarkte Magazinillustration zu bieten, wobei mir da jedoch bis jetzt jeglicher Einblick in die Arbeitsabläufe fehlt, weshalb ich mit meiner Einschätzung auch vollkommen falsch liegen kann.
Sollten die etablierten Formate keine entsprechenden Freiheiten bieten, muss ich mir über eine eigene Form Gedanken machen.
Eine gute Gelegenheit mein Interesse an grafischer Abstraktion in produktive Bahnen zu leiten, scheint mir die Animation zu sein – Samurai Jack kann ich dahingehend nur jedem ans Herz legen. Meine Arbeit in der Vorproduktion von Werbefilmen hat bereits zu geringfügigen Berührungen mit dem Medium “Animation” geführt, diese Berührungspunkte möchte ich erweitern und tiefer in die Animation einsteigen. Dabei sehe ich meinen Beitrag eher – was einige sicher überraschen wird – als Lieferant von Hintergrundillustrationen.
Durch Alexander Gellner könnte sich schon relativ bald eine konkrete Gelegenheit für mich ergeben, diesen Worten Bilder folgen zu lassen. Ich hoffe es sehr und freue mich schon drauf.
Den Schwerpunkt meiner professionellen Arbeit stellt die Anfertigung von Storyboard- und Animatic-Illustrationen dar. Das werde ich auch im kommenden Jahr nicht ändern sondern darauf hinarbeiten, meine Arbeiten soweit zu verbessern dass ich unter die Top10 der deutschen Storyboarder vorstoße. Das bedeutet viele Stunden der Analyse von Werbefilmen, viele Zeichenübungen zu Perspektive, Anatomie, Mimik & Gestik, Kleidung und nicht zuletzt viele Farbstudien.
Schluss:
Jetzt da ich das alles in Worte gefasst habe kommt es mir ziemlich viel vor, andererseits lässt sich einiges kombinieren und wird in der Praxis dadurch “nebenbei” erledigt. Nichtsdestotrotz habe ich 2010 einiges vor und freue mich jetzt schon auch auf all die Sachen, die noch nicht absehbar sind und sich erst im Laufe des Jahres ergeben werden.
Eben kam ich aus meinem kleinen aber sehr feinen Weihnachtsurlaub zurück. Als beinahe erste Tat öffnete ich eine E-Mail die ich bereits am 24.12. zugesandt bekam, deren Anhang ich aber bis zu meiner Rückkehr nicht öffnen konnte. Im Anhang verbarg sich folgendes Bild:

Das Bild hat folgenden Hintergrund:
Alljährlich gibt es im Digitalartforum eine Weihnachtswichtelaktion. Jeder der möchte, trägt sich zu beginn mit seiner E-Mail Adresse in einen Thread ein und bekommt dann vom Organisator, einen Wichtelpartner zugelost. Man selbst weiß nur, wen man bewichteln soll, nicht aber von wem man bewichtelt wird. Am 24.12. dann verschickt der Organisator dann die als Archiv verpackten Wichtelgeschenke an die entsprechenden Empfänger die sich dann bzw. wie ich, ein paar Tage später darüber freuen können.
Das mir geschenkte Bild zeigt die beiden Akteure meiner Diplomarbeit Monkey & Bear bei einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, dem Radfahren!
Ich danke dem freundlichen Wichtel der mir dieses Geschenk gemacht hat, und auch wenn ich nicht sicher sein kann, ich spekuliere darauf, dass der Wichtel Jaster heißt.
Wer möchte kann sich mittlerweile beinahe alle Wichtelgeschenke in einem seperaten Thread im Digitalartforum anschauen und mitraten.
Nachtrag:
Mein Wichtel wurde enttarnt, es handelt sich mitnichten um Jaster wie ich vermutet habe, sondern um Jana die mich da bewichtelt hat.
Irgendwie klingt »Show me your titties« um einiges lustiger, wenn eine Frau es sagt.
Freistil-online, heimatliche Internetseite der Freistil-Buchreihe, startet erstmalig eine Internet-Abstimmung zur Frage was & wer dieses Jahr im positiven und im negativen herrausragend war, in der inter-/nationalen Illustrationsszene.
Um teilzunehmen ist lediglich folgendes zu tun
Die Teilnahme ist denkbar einfach. Kopiere den folgenden Text in eine E-Mail und sende diese bis einschließlich 31. Dezember an raban@ruddigkeit.de
—
Illustrator/in national:
Illustrator/in international:Illustriertes Buch national:
Illustriertes Buch international:Comic national:
Comic international:Kinderbuch national:
Kinderbuch international:
Illustrierte national:
Illustrierte international:Illustrierte Kampagne national:
Illustrierte Kampagne international:
Cover (CD, Vinyl, Packaging, Book etc.) national:
Cover international:
Website national:
Website international:Flop national:
Flop international:
Die vollen Infos mit zu den gewinnenden Preisen findet Ihr bei Freisti-online!
Im Juli dieses Jahres durfte ich für die Hamburger Agentur Philipp & Keuntje zwei Storyboards für einen “Mucoangin”-Pitch anfertigen. Die Agentur hatte drei Story-Konzepte wovon ich für zwei die Storyboards illustrieren sollte.
Das erste Konzept – eine Reminiszenz an die Comedian Harmonists – wurde klassich, d.h. in Form von kolorierter Lineart angefertigt. Hierbei hat Florian die Koloration angefertigt. Das zweite Storyboard das ich hier zeigen möchte, wurde von mir gemalt. Man beschrieb mir im Briefing die Handlung und erzählte mir, dass sofern das Konzept vom Kunden abgenommen würde, eine Animationsproduktion daraus werden würde. Also schlug ich vor, das Storyboard bereits in einem 3D-Animationsartigen Look anzufertigen. Die Agentur war zugegebenermaßen zurecht da ich keinerlei Referenzen für diese Art von Illustration vorzuweisen hatte, zunächst skeptisch, doch als ich auf eigenes Risiko aus den Storyboardgrobskizzen ein erstes grobe Painting erstellt hatte, gaben sie ihr OK. Ich durfte mit überraschender Freiheit die Storyboardframes malen und die Charaktere “designen”. Das Charakterdesign musste dabei während der Storyboardproduktionszeit erfolgen, dafür war keine seperate Zeitspanne vorgesehen.






In Folge der Storyboardarbeit durfte ich im August unter Berücksichtigung des Kundenfeedbacks ein erstes, neues Charakterdesign anfertigen welches dann Basis für die unmittelbar darauffolgende Animaticproduktion darstellte. An der Animaticproduktion waren Florian und Ich wieder beteiligt, aufgrund des immensen Materialaufwandes den das Animatic bedeutete und in Anbetracht der Tatsache, dass wir wieder sehr sehr sehr wenig Zeit zur verfügung hatten, wurden die Animaticillustrationen allerdings wieder als kolorierte Strichzeichnung angelegt. Ich hoffe, dass ich das Animatic irgendwann noch zeigen darf.

Den fertigen Spot gibt es unter anderem bei youtube zu sehen:
Ich hoffe ich bekomme auch noch die Erlaubnis das Animatic zu zeigen, denn das ist wie ich finde trotz der sehr kurzen Zeit in der es entstanden ist, sehr gut geworden. Um einen ersten Eindruck zu vermitteln, hier eine schnell zusammengefügtes Animaticcompositing

Dieser Job war allein zeitlich betrachtet bereits höchst anspruchsvoll, es gab wenig bis keinen Spielraum für Korrekturen. Die kreative Freiheit die mir gestattet wurde sowohl was das Charakterdesign als auch die Interaktion der Figuren (leider nur richtig im Animatic zu sehen) anbelangt, war außergewöhnlich und für mich höchst erfreulich. Alles in allem ist dieser Job einer meiner Highlights aus dem vergangenen Jahr.
Heute morgen als ich gerade ins Büro fahren wollte, sah ich eine junge Frau die sich mit ihrem Fahrrad abmühte. Das Hinterrad blockierte und sie rüttelte daran. Ich bot kurzerhand an einen Blick darauf zu werfen. Das Hinterrad saß nicht mehr richtig in der Aufhängung, wohl dank einer nicht fest gezogenen Mutter hatte es sich kurz zuvor als die Frau auf Glatteis ausrutschte, schräg gestellt. Daraufhin verkeilten sich die Bremsbacken und nichts ging mehr. Ich konnte der Frau aushelfen und fuhr ins Büro.
Nachmittags, nachdem ich aus dem Büro zurückgekommen war, ging ich bei der nächstgelegenen Ausgabestelle drei unzugestellte Pakete abholen. Diese fielen unerwartet groß und unhandlich aus. Ich hatte meine lieben Probleme mit den drei Paketen die ich nicht auf den nassen Boden abstellen wollte, die Haustüre zu öffnen. Ein Passant der meine Anstrengungen bemerkte erbot seine Hilfe. Nahm mir die Pakete kurzerhand aus der Hand und wartete, bis ich die Haustüre aufgeschlossen hatte.
Gerade eben verließ ich nochmal kurz die Wohnung da ich mal wieder vergessen hatte im Laufe des Tages etwas zu essen. Kaum aus der Türe raus, spricht mich die junge Frau von heute morgen an und lädt mich auf eine Currywurst beim “Curry-Grindel” ein. Da ich wie schon gesagt, noch nichts gegessen habe gehe ich auf das Angebot ein und wir gehen gemeinsam die fünf Meter um die Ecke zu erwähntem Imbiss. Dort esse ich eine Krakauer Wurst, mit Zwiebeln, scharf (nicht wirklich), mit Pommes und mit Mayonaise, während sie eine feine Bratwurst, ohne Zwiebeln, mit Kartoffelsalat verzehrt. Wir stehen wie für diesen Imbiss scheinbar üblich, draußen, an Holzstehtischen, schauen auf das Treiben an der Kreuzung Rentzelstraße – Grindelallee, unterhalten uns und beobachten die herabsinkenden Schneeflocken. Ich lasse sie mein Getränk bezahlen, bezahle meine Currywurst jedoch selbst und wir verabschieden uns.
Jetzt werde ich die Wohnung wieder verlassen um mich zusammen mit Gleichgesinnten in eine Kneipe zu setzen, und dort zu zeichnen.
Habe ich schon erwähnt dass ich diese Stadt mag.
wurde vom Kunden geliefert. Eine Jobillu von heute:

In Gedanken an meine neue Heimat und ein paar wahrlich große Leute die ich hier bereits kennen gelernt habe und die, die ich erst noch kennen lernen werde:

Btw. Es schneit! Hat es zwar auch heute nacht scho, aber da hab ichs nicht gesehen! Yay.
Irgendwann werde ich mir wieder einen zulegen, oder mehrere.

Chester 5000 xyv ist einer der wenigen Webcomics die ich verfolge. Seit August 2008 führt die Illustratorin Jess Fink die Geschichte um den Roboter Chester durch mindestens wöchentliche Updates fort. Dabei kommt der Comic komplett ohne Dialog aus – wobei das Genre und die Geschichte da definitiv entgegenkommt – und die Inszenierung haut mich stellenweise vom Hocker.
Ein faszinierender Aspekt an diesem Comic ist für mich auch, dass ich nie Deutungsschwierigkeiten hatte. Egal in welcher Szene, egal welche Situation, ich fand immer sofort und ohne nachzudenken eine Interpretation des Dargestellten die ich zweifelsfrei als passend empfand. Wenn man sich auch auf die erzählenden Parts einlässt, wird man feststellen dass dabei sogar ziemlich viele Nuancen von Emotionen dargestellt werden. Wobei hier denke ich, der reduzierte Zeichenstil von Vorteil ist sowie der Umstand, dass es eine fortlaufende Erzählung ist. Aufgrund der vorhergegangenen Bilder kann man sehr gut die emotionale Entwicklung nachvollziehen und dadurch wird aus einem einfachen “Lachen”-Mund von Situation zu Situation ein “freudiges Lachen”, ein “obszönes Lachen”, ein “böses Lachen” and so on. Ich glaube nicht, dass das mit realistischen Zeichnungen genau so gut funktionieren würde.
Davon mal abgesehen, bietet der Comic einfach eine herrliche Inszenierung von Sex. Enjoy!
Hier eine Testillustration für eine Buchreihe die möglicherweise nächstes Jahr von mir illustriert werden wird. Sicher ist allerdings nichts. Das hier ist eine Testillustration mit der ich mich um den Job “beworben habe”. Ob Sie mir den Auftrag auch einbringt oder nicht, abwarten….

Nachdem ich gestern meinen neuen Arbeitsplatz aufgebaut und heute in Betrieb genommen habe, kann ich sagen: Ich bin wirklich angekommen. Neue Heimat: Hamburg!

Book by its cover ist eine schöne Webseite zu schönen Büchern und anderen Druckerzeugnissen. Mir hat es besonders die Handmade-Kategorie angetan. Und was gäbe ich für ein Exemplar des leider bereits ausverkauften Pop Up Porn-Buches.
Geführt wird die Seite von der Illustratorin Julia Rothman auf die ich aufmerksam wurde, nachdem ich heute morgen eine junge Frau nach der Bezugsquelle ihres Geschenkpapieres das sie durch die Gegend trug, fragte. Mit dem Namen der Illustratorin und dem Hinweis aufs ominöse “Internet” bin ich über diese Seite gestolpert die ab sofort zu meinen festen Bookmarks gehört.

Heute ist es soweit. Die Kisten sind gepackt und wenn dieser Text online geht, ist auch der Rechner schon seit einigen Stunden ausgeschaltet und eingetütet. Denn heute ziehe ich nach Hamburg.
In Hamburg werde ich mein Arbeitslager bei Umme Ecke aufschlagen, einer kleinen aber feinen Ateliergemeinschaft in Eimsbüttel.
Mein neues Zuhause wird erneut eine 4er WG mit sympathischen jungen Leuten, im Grindelviertel.
Ich werde Saarbrücken nicht großartig vermissen, wohl aber diejenigen, die mir hier ans Herz gewachsen sind. Und trotzdem…
Ich freu mich!
P.S. die eingebaute Kamera des HTC Touch Pro 2 ist mal sowas von enttäuschend & beschissen!
The Slew war eine Rock-Gruppe aus Seattle die in den 70er Jahren sowas wie aktiv waren. Aktiv unter Vorbehalt, denn soweit ich nachlesen konnte, gab es nie eine offizielle Veröffentlichung. Nur eine Testpressung mit dem Titel Dust Commander.
Im November wurde nun ein Album von The Slew veröffentlicht das den Titel 100% trägt . Dahinter steckt aber nicht die Orginaltruppe, sondern die DJs und Turntabelists Dynomite D & Kid Koala, unterstützt von Chris Ross & Myles Heskett, ehemaligen Mitgliedern der australischen Rockband Wolfmother.
Das Album 100% das die 11 Songs der Testpressung als Neuinterpretationen enthält, ist Turntabelism vom Feinsten. Die originalen Rocksongs sorgen für ordentlich Druck und Energie, Dynomite D & Kid Koala für guten DJ-Sound. Wie man sich auf der Myspace-Seite anhören kann.
Es gab die komplette CD bis Anfang November als Gratis-Download auf Kid Koala’s Webseite, leider bin ich selbst zu spät darauf gestoßen. Aufgrund der großen Nachfrage am Download wurde das Album aber als CD gepresst und wird von NinjaTune vertrieben.